Battlefield – Bad Company 2

Battlefield – Bad Company 2

Wie geht es im zweiten Teil des Shooters mit der Bad Company weiter? Werden die Jungs, aus dem Squad Bravo Two, endlich ihren ersehnten Ruhestand bekommen? Neue Engines sollen die Maßstäbe für taktische Zerstörung höher setzen. Aber damit nicht genug, es hat sich vieles getan und es hat sich gelohnt. Das neue Battlefield punktet nicht nur mit neuer Grafik, sondern mit viel mehr … Wir haben das Spiel für euch auf die Messlatte gestellt und uns selbst überzeugt, um Kritik und Lob aus „Gerüchten“ aus der Welt zu schaffen – den Bericht findet ihr hier!

Kampagne
In der Kampagne muss man sich, im Squad Bravo Two, als Preston Marlowe beweisen. Für die spannenden und teils auch kniffligen Missionen braucht man ein ruhiges Händchen – schließlich müssen die Jungs den 3. Weltkrieg verhindern. Die Story ist wie beim Vorgängerspiel recht lustig gestaltet, so dürfen natürlich die passenden Kommentare der Squad-Mitglieder nicht fehlen. An der Gruppe, die zur Spezialeinheit wird, vermisst man jedoch erst den chaotischen Charakter der Einheit von Neulingen. Dennoch eher ein kleines Manko, dass die Geschichte und der Hintergrund ernster geworden ist, schließlich bereitet einem das Squad Bravo Two immer noch genauso viel Spaß, denn die Jungs sind immer noch gut drauf. Es wäre schön gewesen, wenn die Tunnelspielweise sich geändert hätte, denn so kämpft man sich stetig durch die Missionen und gelangt von der einen Mission zur nächsten. Teilweise verständlich, aber ein bisschen mehr rätseln sowie etwas mehr Spielzeit an Missionen hätte dem Gesamtbild gut getan, denn mit 13 Missionen ist es für meinen Geschmack etwas kurz geraten.

Multiplayer
Der Multiplayer müsste jedem viel Spaß bereiten, wenn man die Geduld hat sich hochzuarbeiten, denn ehe man alle Wahlmöglichkeiten an Waffen, Gadgets und Spezialisierungen genießen kann. Anfangs steht man doch recht spärlich da, als Sanitäter besitzt man anfangs nicht einmal ein Medizin-Pack oder einen Defribrillator. Ein weiterer Aspekt: Wer hier versucht mit Einzelkämpfen voran zu kommen verliert bestimmt, bei Battlefield ist Teamplay gefragt. Wird einem das alles zu langweilig, dann gibt es für richtig harte Runden noch den Hardcore-Modus: Hier fügen Waffen mehr Schaden zum, Soldaten haben weniger leben und an Elementen wurde auch gespart. Somit nichts für Weicheier.

Rush
Beim Rush geht es dieses Mal darum mobile Funkstationen des Gegners zu zerstören und somit den Sieg zu ergattern. Spielt man im Squad, so hat man die Möglichkeit noch viele Extrapunkte zu sammeln – dieses Mal bleibt keine Tat unbelohnt (oder auch ungestraft).

Eroberung
Da es hier keine nennbaren Unterschiede zu positiven oder negativen Aspekten mehr gibt, möchte ich die nächsten Spielmodi nur noch kurz vorstellen. Bei der Eroberung geht es, wie man es von den Battlefield-Spielen kennt, um das Halten von Flaggen. Diese müssen verteidigt, bzw. erobert werden. Verteidigt man die Kontrollpunkte erfolgreich, so können Fahrzeuge freigeschaltet werden.

Squad-Rush
Im Squad-Rush geht es härter zu, als im Rush, denn hier kämpfen zwei Squads um zwei mobile Funkstationen. Gewinnmöglichkeiten gibt es hier zwei, entweder erledigt man die komplette Gegnerische Unterstützung oder man sprengt beide Stationen.

Squad-Deathmatch
Vier Squads treten hier gegeneinander an – mit dabei ein Infanterie Kampffahrzeug, womit Gegner ferngehalten werden können. Gewinner-Squad ist, wer als erstes fünfzig Kills erzielt. Auf jeden Fall ein Spielmodi, der viel Spaß bereiten kann und die entsprechende Spannung mit sich bringt.

Gameplay
Die etwas andere Steuerung als bei Bad Company ™ lohnt sich, denn es lässt sich schnell auf die entsprechenden Reaktionen reagieren, auch wenn man sich kurz umgewöhnen muss. Der Kommunikationsbutton ist jedoch leicht fehlplatziert, denn die Select-Taste lässt sich im Gefecht nicht einfach mal nebenbei bedienen.

Der neue Frostbrite-Engine
Der neue Engine verdoppelt den Spielspaß nochmals, jetzt stürzen ganze Gebäude ein, fast alles lässt sich zerstören und es bleiben keine Stützen oder Wände wie bei Bad Company ™ mehr stehen. Man sollte nun allerdings aufpassen, dass einem das Dach nicht auf den Kopf fällt. Um dem ganzen noch den richtigen Kick an Taktik zu verleihen: Es lassen sich eigene Schießschachten in Mauern und sogar Schützengräben sprengen. Weiterentwicklungsmöglichkeiten gibt es jedoch genug, so wäre es noch besser, wenn man auch in stärkere Wände, wie zum Beispiel in Stahlwände, Löcher oder wenigstens Beulen sprengen/ schießen könnte.

Grafik
Battlefield: Bad Company™ 2 liefert eine detaillierte Grafik, welche den Spielspaß nochmals steigert. Sowohl Landschaft, wie auch Gebäude und Waffen erstrahlen in neuem Glanz. So sind auch die Gesichtszüge der Spieler sehr schön gestaltet. Die Anzahl der Grafikbugs ist sehr gering gehalten, auch in Kombination mit dem neuen FrostBite-Engine. Allerdings wäre es dennoch cool, wenn die kleinen Details noch etwas genauer gestaltet wären, wie zum Beispiel Messerkerben in Wänden.

Fazit
Das neue Battlefield: Bad Company™ 2 sorgt für viel Spielspaß, Action und kritische Momente. Hier und da gibt es kleine Makel, welche sicher noch ausgemerzt werden können, aber fest steht: Der neue FrostBite-Engine erhöht den Spielspaß enorm und nicht nur den, denn so rückt das Spiel auch ein Stück näher an die Realität. Die Kampagne dürfte ruhig noch etwas länger sein und ein paar Rätsel mehr aufgeben, ansonsten kann sich das neue Battlefield sehen lassen. Auch der Multiplayer punktet, es gibt kaum Bugs oder Verbindungsprobleme. Von mir eine klare Kaufempfehlung für jeden, der auf das typische Battlefield-Feeling sowie Teamplay, Action und Zerstörung 2.0 steht.

Getestet auf Playstation 3

GD Star Rating
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Battlefield - Bad Company 2, 5.0 out of 5 based on 2 ratings
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