Xbox One – Klage gegen Microsoft

Xbox One – Klage gegen Microsoft

Aus Spaß wurde Ernst. Ein 13-jähriger Junge aus den USA hat 4.500 Dollar im Xbox One-Spiel „FIFA“ ausgegeben. Das schlimme daran: er wusste es selbst gar nicht.

Erst als sein Vater die Kreditkartenabrechnung gesehen hatte wurde klar – es war echtes Geld geflossen. Der 13-Jährige spielte wochenlang das Spiel und betätigte immer wieder sogenannte „Mikrotransaktionen“ (zum Beispiel das einkaufen von virtuellen Spielern).

Das ganze konnte nur passieren, weil der Vater auf der Xbox One nicht die richtigen Einstellungen gewählt hatte. Ein kleiner Haken ermöglichte dem Jungen das ganze Geld auszugeben. Im Vorfeld kann nämlich eingestellt werden ob „Mikrotransaktionen“ möglich seien sollen oder nicht.

Der Vater des Jungen geht nun vor Gericht. Er fordert von Microsoft, dass diese Mikrotransaktionen automatisch deaktiviert sind – und bei Minderjährigen auch nur durch Erwachsene aktiviert werden können. Microsoft hat bislang noch keine Stellung zu den Anschuldigungen genommen. Ob der Vater sein Geld wiederbekommen wird bleibt abzuwarten.

 

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